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I. E. Lichtigfeld-Schule im Philanthropin

Heute:
  • 7 Februar 2012
  • 14 Schevat 5772

1804 - 1813 Gründung

1804 gründete Siegmund Geisenheimer, Bürovorsteher im Bankhaus Mayer Amschel Rothschild, das Philanthropin.

Es sollte eine Schul- und Erziehungsanstalt für arme jüdische Kinder werden, aber auch die erste Schule in Frankfurt, in der jüdische Kinder in weltlichen Fächern und in deutscher Sprache unterrichtet würden. Ganz im Geist der Aufklärung und Emanzipation stand die Idee einer säkularen jüdischen Bildung.

Der Name Philanthropin bedeutet „Stätte der Menschlichkeit“ und war zugleich Programm. Drei Schüler hatte das Philanthropin bei seiner Gründung und der Unterricht fand zunächst in privaten Wohnungen statt. Nur neun Jahre später waren es bereits 200 Schüler und ab 1811 haben auch christliche Kinder hier ihre Schulbildung absolviert.

Geisenheimer

Der 1775 in Bingen geborene Siegmund Geisenheimer gehörte der ersten Generation assimilationswilliger Juden an. Er absolvierte eine kaufmänische Ausbildung und war seit 1795im Bankhaus Rothschild in Frankfurt tätig.

Weiter zur den Jahren 1813 - 1845