Nach dem Krieg wurde das Philanthropin der Treuhänderorganisation JRSO (Jewish Restitution Successor Organisation) übertragen, die von der US-Militärverwaltung beauftragt wurde, in der amerikanischen Besatzungszone das Vermögen jüdischer Organisationen zu übernehmen. Bis 1948 wieder jüdische Institutionen in das Philanthropin eingezogen waren, diente das Gebäude als Wohnheim für Kriegsinvalide und als Schule.
Im Mai 1954 kam laut einem Vertrag mit der JRSO das Philanthropin wieder in den Besitz der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Für die nächsten 32 Jahre befand sich hier die Verwaltung und der Sitz zahlreicher andere jüdischer Einrichtungen.
1979 verkaufte die Jüdische Gemeinde das Gebäude an die Stadt, um aus dem Erlös den Bau des neuen Gemeindezentrums in der Savignystraße zu finanzieren. Nach dem Auszug aus den Räumen des Philanthropins im Jahr 1986 wurde das Erdgeschoss zu einem Bürgertreff umgebaut. Die oberen Stockwerke wurden vom Dr. Hoch’schen Konservatorium übernommen.
Am 10. November 2000 geben Oberbürgermeisterin Petra Roth und der Hessische Ministerpräsident Roland Koch bekannt, dass die Grundlagen für den Rückverkauf des Philanthropins an die Jüdische Gemeinde Frankfurt und für den Umbau geklärt sind.
Am 09. Februar 2004 übergibt die Oberbürgermeisterin Petra Roth bei einem Festakt das Philanthropin-Gebäude symbolisch an den Gemeindevorsitzenden Salomon Korn.
Sie spricht von einer "besonderen Stunde". Die Stadt Frankfurt werde sich immer des Unrechts erinnern, das dem Frankfurter Judentum zugefügt worden sei, als die Schule vor 68 Jahren von den Nationalsozialisten aufgelöst wurde.
Ministerpräsident Roland Koch bezeichnet in seiner Rede die Neugründung einer jüdischen Schule im Philanthropin als "mutiges Projekt" und als "Symbol von übergeordneter Bedeutung".

Nach aufwändigen Sanierungsarbeiten zieht die I.E. Lichtigfeld-Schule im Sommer 2006 in das Philanthropin. Die Schülerinnen und Schüler können am 29.08.2006 ihren ersten Schultag im Philanthropin feiern.
Am 31.10.2006 wird dann das Philanthropin im Beisein des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth als neues Schulgebäude der Lichtigfeld-Schule in einem Festakt eingeweiht.
