Frage: Nehmen Sie auch Kinder auf, die nicht Mitglieder der Jüdischen Gemeinde sind?
Antwort: Ja! Wir sind dazu verpflichtet, tun dies selbstverständlich gerne und haben dies auch in unserem Schulkonzept festgelegt. Allerdings müssen Eltern und Kinder akzeptieren, dass wir in einer jüdischen Umgebung leben. Dies bedeutet z.B. die Achtung der Speisevorschriften, die Bereitschaft, die hebräische Sprache und die Grundsätze der jüdischen Religion und deren Gebete zu lernen.
Frage: Wie viel Schulgeld verlangen sie?
Antwort: Das Schulgeld wird nach dem jeweiligen Ganztagsschulkonzept gestaffelt. An den Tagen, an denen verpflichtender Nachmittagsunterricht statt findet, müssen die Kinder in der Mensa essen. Sie können nach dem Nachmittagsunterricht an Aktivitäten und den Betreuungsangeboten bis 17:00 teilnehmen. Schüler der Eingangs- und Grundschule, die keinen Nachmittagsunterricht haben, können Essen und Nachmittagsangebote über den Hort bzw. dem „ Kaleidoskop “ zusätzlich buchen.
Eingangsstufe: Der verpflichtende Schulunterricht findet bis 13:15 statt und kostet monatlich 260,- €. Mittagessen und Hort kosten bei einer Betreuungszeit bis 17:00 weitere 95,- €.
Die zweite und dritte Klasse der Grundschule haben einen verpflichtenden Nachmittag, an dem sie auch ein Essen in der Mensa einnehmen. Kosten: monatlich 290,- €. Mittagessen und „ Kaleidoskop “ kosten für die restlichen vier Nachmittage 75,- €.
Grundschule vierte Klasse: zwei verpflichtende Nachmittage einschließlich Mittagessen monatlich 330,- €. Mittagessen und „ Kaleidoskop “ kosten für die restlichen drei Nachmittage weitere 35,- €.
Sekundarstufe: Im Schulgeld ist tägliches Mittagessen sowie die Betreuung enthalten monatlich 370, €
Frage: Gibt es einen Hort?
Antwort: Außerhalb der verpflichtenden Unterrichtszeit können die Kinder der Eingangsstufe von unserem Hort betreut werden. Die anderen Schüler erhalten unterschiedliche Angebote und eine Hausaufgabenbetreuung über das „ Kaleidoskop “.
Frage: Die Grundschulzeit unseres Kindes ist vorbei. Warum sollen wir es auf der Lichtigfeld-Schule weiter lernen lassen?
Antwort:
Kleine Klassen
Besonders für kommunikative Fächer (Fremdsprachen, Deutsch, GL) ein unschätzbarer Vorteil, da die Kinder oft drankommen, sich nicht verstecken können.
Möglichkeit der individuellen Förderung
Kein Stundenausfall
Volle Abdeckung (echte 100%) der Stundentafel
Viele Vertretungslehrer bei Krankheit
Individuelle Betreuung
Möglichkeit der Förderung durch Förderlehrer
Intensivere Zusammenarbeit mit den Eltern: Schnellere Reaktion auf Fehlentwicklungen
Hoher Leistungsanspruch
Grundsatz: In jedem Fach so weit kommen, dass man auf jedem Frankfurter Gymnasium mitkommt
G8 als Regelfall: Jedes Kind muss grundsätzlich in Klasse 5 zunächst den G8-Stoff mitmachen. In der sechsten Entscheidung, ob Französisch als Hauptfach (= G8), als AG oder gar nicht gewählt wird. Mitte der sechsten Klasse, endgültige Entscheidung über die Schulform.
Jüdisches Leben
Einzige Schule, in der die Kinder in einer jüdischen Umgebung aufwachsen.
Möglichkeit Iwrit zu lernen (in drei Leistungsstufen – von Muttersprachlern bis Anfängern) – geplant ist die Fortführung des Faches bis zum Abitur.
Judaistik (Talmud / Thora) – Unterricht
Jüdische Geschichte als wesentlicher Bestandteil des Faches GL