Willkommen und Schalom auf der Homepage der I.E. Lichtigfeld-Schule im Philanthropin!
Die Isaak Emil Lichtigfeld-Schule wurde als Schule der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main schon im Jahre 1966 gegründet und ist somit die erste jüdische Schule in Deutschland nach der Schoa. Ihr wichtigstes Ziel ist es, die Kinder der Gemeindemitglieder zu bewussten Juden und zu tatkräftigen Bürgern dieses Landes zu erziehen. Dazu gehört auch die Offenheit der Gesamtgesellschaft gegenüber. So sind seit dem ersten Schultag auch nichtjüdische Kinder an der Schule willkommen.
Schulleben und Curricula sind geprägt von jüdischen Werten und Inhalten und der Jahresrhythmus folgt dem jüdischen Jahrekreis.
Am 28. August zog die Isaak Emil Lichtigfeld-Schule in das traditionsreiche Gebäude des Philanthropin im Frankfurter Nordend und knüpft damit an die Vorkriegsgeschichte jüdischer Schulen in Frankfurt an, ohne deren direkte Nachfolgeinstitution zu sein. Vielmehr müssen die Bezüge zu der pluralistischen und facettenreichen Welt der jüdischen Frankfurter Bürgerschaft und ihrer vielfältigen Erziehungsinstitutionen erst wieder aufgenommen und erforscht werden, um in Verknüpfung mit den Traditionen der Nachkriegsschule die Zukunft zu gestalten.
Heute umfasst die Schule eine Eingangsstufe , die ab dem Schuljahr 2008/09 wieder im Schulgebäude in der Savignystraße beheimatet ist, eine Grundschule und eine Sekundarstufe I. Letztere befinden sich beide im Philanthropin in der Hebelstraße. Im Mittelstufengymnasium werden die Schülerinnen und Schüler intensiv auf den Übergang zur gymnasialen Oberstufe im G8 – System vorbereitet.
Im Mittelpunkt der erziehlichen Arbeit steht das Kind. Ihm soll ermöglicht werden, seine Begabungen zu entfalten im Miteinander mit den Kameraden/innen. Es dabei zu begleiten und zu fördern, in enger Zusammenarbeit mit den Eltern, ist die erste Aufgabe der Lehrerschaft. Dafür bietet die Schule ein differenziertes Unterrichts- und Förderangebot.